MiNi News 2019



Bildergalerie 2019

Shuttle-Service 2019

In diesem Jahr bieten wir allen Teilnehmer/innen zwei Shuttle-Linien aus dem südlichen Landkreis an.

 

LINIE 1:
ca. 08:15 Uhr THANNHAUSEN - Münsterhausen - Burtenbach - Jettingen - GÜNZBURG ca.09:15 Uhr

ca. 16:30 Uhr GÜNZBURG - Jettingen - Burtenbach - Münsterhausen - THANNHAUSEN ca.17:30 Uhr
Freitag: 13:00 - ca. 14:00 Uhr
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LINIE 2:
ca. 08:15 Uhr KRUMBACH - Bleichen - Wattenweiler - Ellzee - Ichenhausen - GÜNZBURG ca. 09:15 Uhr

ca. 16:30 Uhr GÜNZBURG - Ichenhausen - Ellzee - Wattenweiler - Bleichen - KRUMBACH ca. 17:30 Uhr
Freitag: 13:00 - ca. 14:00 Uhr
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!!! BITTE GEBEN SIE BEI DER ANMELDUNG IM FELD "BESONDERHEITEN" UNBEDINGT AN, WO IHR KIND ZUSTEIGEN WIRD !!!

Die genauen Abfahrtsstellen und -zeiten in den jeweiligen Ortschaften werden dann noch bekannt gegeben!


Hier geht's zur Online-Anmeldung!


Die Idee


Veranstalter der Kinderspielstadt MiNi-GÜNZBURG sind der Kreisjugendring und die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises Günzburg in Kooperation.

Die Idee einer Kinderspielstadt hatten vor über 30 Jahren die Organisatoren von Mini-München. Daraufhin entstanden in den letzten Jahren europaweit viele Kinderspielstädte (z.B. Mini-Regensburg, Mini-Salzburg, Mini-Bozen...) nach dem Münchner Vorbild..

Eine Kinderspielstadt ist, wie der Name schon sagt, eine Stadt für und von Kindern, die spielerisch einen Ort des Lernens und der Lebensfreude schafft, der von den Kindern und Jugendlichen selbst gestaltet wird. Die Kinder leben, spielen, forschen und experimentieren als Bürgerinnen und Bürger in der Kinderstadt, in der es wie in einer richtigen Stadt zugeht und ihnen somit ermöglicht, Politik spielerisch erlebbar und begreifbar zu machen. Das Spielerische und die Partizipation stehen dabei absolut im Vordergrund, auch um der zunehmenden Politikverdrossenheit der Kinder und Jugendlichen entgegen zu wirken. In der gesamten Spielstadt wird mit Spielgeld, den sog. „Günzen" bezahlt. Die Stationen sollten in einem so ausgewogenen Verhältnis stehen, dass die Kinder in „Arbeitsstationen" Günzen verdienen und an „Konsumstationen" auch wieder ausgeben können. In jeder Arbeitsstelle verdienen die Kinder den gleichen Stundenlohn. Die Rolle der Erwachsenen in der Kinderstadt beschränkt sich auf die Organisation im Vorfeld und die möglichst zurückhaltende, beratende und betreuende Rolle während der Durchführung. „Ermöglichen und Zulassen" und „Eingreifen, aber richtig" lauten dabei die Devisen.

Pädagogisches Ziel und Zweck der Kinderspielstadt ist es, Freizeit-, Spiel- und Kulturpädagogik durch die verschiedenen Angebote in der Kinderspielstadt zu vereinen, sowie politische Bildungsarbeit zu gewährleisten. Die Kinder und Jugendlichen lernen, indem sie sich in der Kinderspielstadt verständigen und verstehen müssen, was es heißt in einem demokratischen Staat zu leben. Einer oft propagierten Politikverdrossenheit von Kindern und Jugendlichen würde somit spielerisch etwas entgegengesetzt werden und die Kinder lernen, wie wichtige ihre Stimme ist und was sie mit ihr bewirken können.

Dadurch werden die Kinder zu Mitwirkung an öffentlichen Prozessen und zur Übernahme von Verantwortung animiert.

Zielgruppe der Kinderspielstadt MiNi-GÜNZBURG sind alle Kinder aus dem Landkreis Günzburg, die mindestens die erste Klasse durchlaufen und das 15. Lebensjahr nicht überschritten haben.

Aufgrund des geringen Teilnehmerbeitrages  können auch Kinder aus sozial schwachen Familien an der Kinderspielstadt teilhaben. Wichtig ist den Veranstaltern dabei, dass sich wirklich jedes Kind, jede/r Jugendliche angesprochen fühlen kann, egal welchen finanziellen oder ethnischen Hintergrund diese haben.

Die Durchführung


Veranstaltungsort von MiNi-GÜNZBURG ist die Grundschule Süd-Ost, in der Rebaystraße 13 in 89312 Günzburg. Die Schule eignet sich besonders aufgrund ihrer räumlichen Aufteilung und des großen Außenbereiches, um die verschiedensten Angebote stattfinden zu lassen, ohne dass sich die Gruppe zerreißt. Nicht zu vergessen sind bereits vorhandene Räumlichkeiten wie Küche, Werkraum und Aula, die sogleich als solches genutzt werden können. Die Anfahrt zur Schule ist unkompliziert, es bestehen Parkmöglichkeiten und es besteht eine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

In verschiedenen Arbeitskreisen wurden im Vorfeld Spielstationen entwickelt, Spielgeld gestaltet, Aufgaben zusammengetragen, Lösungen gefunden, Wahlordnungen für Bürgermeisterwahlen verfasst, Laptops für ein Medienhaus organisiert, Bürgerausweise konstruiert, etc., sodass es zu Beginn der Kinderspielstadt 28 Spielstationen mit insgesamt 75 Jobangeboten gab. In diesen Spielstationen können sich die Kinder Ihren Lohn erarbeiten, der dann wiederum bei den unterschiedlichen Konsumstationen ausgegeben werden kann.

 

 

Das Team


Die Organisationsleitung besteht aus einer

Pädagogischen Leitung mit Merle Kuhnert (Kreisjugendpflegerin Kommunale

Jugendarbeit) und Markus Genau (Pädagogischer Mitarbeiter Kreisjugendring),

sowie aus einer Finanzleitung mit Hedwig Feucht (Geschäftsführerin Kreisjugendring).

Der Großteil unser 25-30 Teamer/-innen besteht aus Ehrenamtlichen. Die Ehrenamtlichen arbeiten und planen nach Interesse bereits im Vorfeld in fünf Arbeitskreisen mit den Themen, „Verwaltung, Geld, Recht“, „Gastronomie“, „Konsum, Sport, Spiel und Spaß“, „Medien, Dienstleistung“  und „Kunst und Handwerk“ (sieh Abbildung unten!). In jedem der fünf Arbeitskreise verwirklichen vier bis fünf ehrenamtliche Betreuer/-innen und Helfer/-innen ihre Ideen und Vorstellungen für die jeweiligen Stationen. Zwischen den Arbeitskreisen und der Organisationsleitung besteht regelmäßiger Kontakt, Austausch und Beratung.

Wir suchen immer kreative und motivierte Menschen für den Prozess der Entstehung unserer Kinderspielstadt MiNi-GÜNZBURG.

Jede/r, die/der Lust und Spaß an der Arbeit mit Kindern hat, kann unser Team mit tatkräftiger Unterstützung bereichern! Wir freuen uns über jede helfende Hand und neue Ideen!

Bitte nehmt einfach mit uns Kontakt auf.